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oh2.de - Camping mit Behinderung |
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Behindertengerechte Ausstattung von CampingplätzenFast jeder Behinderte hat individuelle Bedürfnisse an die Art der
Ausstattung. Deshalb werden die Beschreibungen sicherlich nicht immer auf jeden
passen, aber ich hoffe durch diese Seiten ein paar wertvolle Tipps geben zu
können. PlatzgeländeDas Gelände als solches ist Natur. Dieses wird zwar den Anforderungen entsprechend gestaltet, aber es gibt hier natürliche Grenzen. Ein Campingplatz an einer Steilküste kann durch geschickte Gestaltung behindertengerechter sein, als wie ein lieblos angelegter Platz bei dem in keinem Moment an Behinderte gedacht wurde. Das wichtigste ist hierbei die Stufenlose Erreichbarkeit aller Einrichtungen. Hierbei bedanken sich auch ältere oder gebrechliche Menschen die nicht auf einen Rollstuhl angewiesen sind. Behinderten-WCDie mit Abstand wichtigste Einrichtung für Behinderte. Das WC als solches
sollte am besten soviel Platz rechts und Links haben, dass jeweils mit
einem Rollstuhl daneben gefahren werden kann. Beidseitig sollte eine Möglichkeit
vorhanden sein sich zu halten. Eine teilweise praktizierte Lösung ist eine
Strickleiter die auf einer Führungsstange oben eingehängt ist und seitlich
verschoben werden kann. Viele Behinderte mögen diese Lösung allerdings nicht, da
sie keinen festen Halt bietet. Besser sind abklappbare Seitengriffe. Restaurant, Supermarkt, Schwimmbad usw.
Haus- / PlatzordnungLeider werden in diesen oft Behinderte nicht erwähnt. Personen mit Behinderung wollen keine Sonderrechte, sondern Hilfestellungen um lebenswert Leben zu können. Es reicht ja meist schon der eine Satz, dass Behinderte nicht durch geparkte Fahrzeuge, abgestellte Utensilien usw. in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt werden dürfen. Meine Meinung zu Architekten:Architekten, Bauplaner, Bauzeichner, Städteplaner usw. sollten während ihrer Ausbildung bzw. Studium mehrfach stundenlang in einem Rollstuhl die aktuelle Bausituation erleben. Ebenso sollten sie ihre eigenen Projekte nach der Fertigstellung selbstständig mit einem Rollstuhl "erfahren". Ich denke sie würden schnell begreifen, wie man die teils eklatanten Fehler die bisher gemacht wurden vermieden werden könnten. Die wirklich behindertengerecht gebauten Anlagen haben meist eines gemeinsam: Entweder der Architekt oder der Bauherr ist familiär "vorbelastet". Wenn bei der Erstellung an wichtige Kleinigkeiten wie Gehwegabsenkung, Türbreite usw. gedacht wird, dann ist es mit geringen Mehrkosten verbunden. Die Fehlerbeseitigung dagegen ist in Relation zum Nutzen gigantisch teuer. Eine kleines Beispiel für einen millionenfach in Deutschland gemachten Fehler
im Wohnungsbau:
Letzte Bearbeitung dieser Seite am 30.08.2005 |
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